Grundschule Hitzacker

 

Konzept Schulcafeteria

Im Schuljahr 2007/2008 wurde an der Grundschule Hitzacker das Projekt „Schulcafeteria“ gegründet. Seitdem findet es über all die Jahre regelmäßig wöchentlich statt.

Die Idee ist, dass SchülerInnen mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf bei diesem Projekt anhand praktischer Erfahrungen lernen. Sie lesen Rezepte, messen und wiegen, kochen und backen, lernen Hygiene, verkaufen und rechnen ab.

Damit diese Projekt nicht zu einem separaten Unterrichtsprojekt für SchülerInnen mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf wird, ist es eingebunden in das Inklusionskonzept der GS Hitzacker.

Wechselweise arbeiten SchülerInnen ohne Unterstützungsbedarf aus den jeweiligen Klassenstufen mit den Förderkindern zusammen und übernehmen die Vorbereitung und den Verkauf gemeinsam.

 

Konkrete Umsetzung:

•  Vorbereitung: 1. und 2. Stunde

•  Verkauf durch SchülerInnen u verantwortliche Förderschulkraft: 1. große Pause,

   Cafeteria-Stand (vor der Schulbücherei)

•  ein festgesetzter Wochentag nach Absprache zu Schuljahresbeginn

•  SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Geistigen Entwicklung

   nehmen möglichst jedes Mal teil (individuelle Absprachen nach Förderplan und

   –möglichkeiten zu Beginn des Schuljahres)

•  SchülerInnen mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen und Sozial-emotionale

   Entwicklung nehmen je nach individueller Förderplanung teil.

•  Alle anderen SchülerInnen unterstützen die Vorbereitungen und den Verkauf im

   Wechsel. Diese Einteilung erfolgt über eine Listenführung, kann jedoch auch einmal nach

   Absprache verändert werden. Zuständig für die Planerstellung/Änderungen ist in jedem

   Fall die für die Cafeteria zuständige Förderschulkraft. Sollte keine Unterrichtsbegleitung

   bei der Vorbereitung und Durchführung der Cafeteria anwesend sein, so ist mind. eine

   erwachsene Person einzusetzen (Eltern, Ehrenamtliche, …)

•   Die Gesamtverantwortung liegt bei dem Cafeteria-Team. Das Cafeteria-Team setzt sich

    zusammen aus

•  Schulleitung: Verträge, finanzielle Starthilfe, Terminabsprachen Schuljahr, Einteilung

    Lehrkräfte u Schulbegleiter

•  Verantwortliche/r für die Organisation (GTS-Kraft/ 2 Std/Woche): Einkauf,

    Anschaffung, Lagerung, Rezepte, Ablauf am Cafeteria-Tag, Müll-Entsorgung

•  Verantwortlich für pädag. Inhalt - Förderschullehrkraft: Schülerlisten/Teilnahme,

    Absprache mit Kollegium u Schulleitung, Kasse. Die Förderschullehrkraft holt die nach

    vorheriger Absprache eingeteilten Kinder zum Cafeteriaeinsatz ab. Die Verantwortung für

    die Kasse (Einnahmen/Ausgaben verwalten), Wechselgeld bereitstellen, mit Schülern

    abrechnen, Herausgabe und Einschließen der Kasse u Gelder, Einzahlen der Gelder bei der

    Sparkasse obliegt einzig und allein der Förderschulkraft.

 

Durchführung:

•   Die SchülerInnen bereiten kleine Teilchen vor, die jeweils für 10-30 cent verkauft

     werden. (Grundsätzlich 30 cent, im 2. Halbjahr nach Einarbeitung der Kassenkinder auch

     andere Preise möglich). Mit den Einnahmen werden die Kosten bestritten. Überschüsse

     dürfen nicht bewusst erwirtschaftet werden.

•   Kurz vor der 1. Großen Pause treffen sich die SchülerInnen nach Liste zur Ausgabe der

     Snacks sowie zum Kassieren am Cafeteriastand. (Abholung durch FöLK)

•   Herausgabe (und Einschließen nach dem Verkauf und der Abrechnung) der Kasse obliegt

    der Förderschulkraft.

•   Die Abrechnung erfolgt in einer  Mathe-Förderstunde durch die Fö-LK)

•   Kleingeldwechsel (für den Einkauf) ist jederzeit im Sekretariat möglich.

•   Pro Schuljahr gibt es eine Starthilfe von 50 Euro für das Cafeteria-Team aus dem

    Schulbudget zur Bewirtschaftung (erste Einkäufe, Anschaffungen, ect.) Bei einem

    entsprechenden Überschuss wird diese Starthilfe (teilweise/gesamt) zurückgezahlt und

    dient als Grundlage für das nächste Schuljahr.

•   Müllbeutel, Spülmittel, Servietten u.ä. sind über die Ausstattung der Küche über den

    Hausmeister erhältlich. Hand- und Trockentücher sind vorhanden und werden von den

   Mensamitarbeiterinnen gewaschen. Der Müll ist vom Cafeteria-Team zu entsorgen.

•   Über die Verwendung der eventuell entstandenen Überschüsse berät das Cafeteria-Team

    mit den SchülerInnen zum Ende des Schuljahres. Überschüsse aus den vergangenen

    Schuljahren, die nicht verwendet wurden, verfallen (Einzahlung in das Schulbudget)